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Was heißt SAM ?
SAM ist die Abkürzung für Simple Aurora Monitor.
SAM wurde von Karsten Hansky (DL3HRT) und Dirk Langenbach (DG3DA) entwickelt.
Dabei ist Karsten für die Software zuständig und Dirk für die Hardware. Eine strikte Aufgabentrennung gibt es zwischen den Beiden allerdings nicht.
Das Projekt wird nicht kommerziell, sondern in Ihrer Freizeit als Hobby betrieben. Um einen kostengünstigen Nachbau von SAM zu unterstützen, werden bei entsprechender Nach-
frage Sammelbestellungen für die kostenintensiven Bauelemente (Platine, Sensor, Display, Micro- controller, Gehäuse usw.) durchgeführt. Wer Interesse am Nachbau hat kann sich dementsprechend mit hansky@t-online.de Tel.: 03441-22176 oder mit Dirk_Langenbach alterschwede@daso-hagen.de Tel.: 02331-14260 in Verbindung setzen.
Homepage von K. Hansky: www.qsl.net/dl3hrt Die Software wird von Karsten laufend weiterentwickelt und erweitert.
Wie man in dem Diagramm weiter unten sehen kann, muß sich SAM nicht vor den professionellen Magnetometern wie z.B. Magnetsrode (Uni Braunschweig) verstecken.
Was ist SAM ?
SAM
ist ein Magnetometer mit Fluxgate-Sensor mit dem man Schwankungen im Erdmagnetfeld mit einer Genauigkeit von 1-2 nt messen kann. (nt = Nanotesla) SAM
überwacht ständig das Magnetfeld der Erde und warnt visuell und akustisch bei möglichen Polarlichtchancen. Der Sensor erzeugt ein TTL-Signal. Diese Frequenz ist eine Funktion der
magnetischen Flussdichte. Diese Werte werden dann in einem Gerät mit Mikrocontroller ausgewertet und auf einem LC-Display angezeigt. Zur Zeit ist ein mitloggen der Daten nur bei einge-
schaltetem PC möglich. Ein unabhängiger Datenlogger ist in Vorbereitung. Gleichzeitig können 2 Komponeten gemessen werden. Das heißt mit 2 Sensoren. Ich selbst messe nur die Y-Komponente,
die vollkommen für eine Polarlichtvorhersage ausreicht. Bei dieser Variante ist der Sensor in Ost-West Richtung ausgerichtet.Um den Temperaturdrift des Sensors möglichst gering zu halten, habe ich ihn 80
cm tief in der Erde eingegraben. Die wichtigste Vorraussetzung für Polarlicht ist ein möglichst hoher K- bzw. Kp -Wert. ° Kp = 6 nur selten ° Kp = 7 zu 50 % ° Kp = 8 fast immer ° Kp = 9 immer
Erstmalig konnte ich Polarlicht am 15.07.2000 visuell beobachten. Eine tolle Show. Ab diesem Zeitpunk war mir klar, es mußte ein Magnetometer her um weitere Polarlichter nicht
zu verpassen. Alle im Internet gefunden Bauanleitungen für Hobbygeräte entsprachen aber nicht meinen Vorstellungen und Profigeräte waren unbezahlbar. Durch die CCD - Astrofotografie lernte ich
den Elektronikspezialisten Dirk Langenbach kennen, der mir irgendwann Ende 2001 mitteilte, daß er und Karsten einen Bausatz für ein Magnetometer entwickeln wollen, das genau meinen Vorstellungen entsprach.
Im Mai 2002 war es dann soweit und Dirk brachte den Bausatz mit zum Internationalen Teleskop- treffen auf den Vogelsberg. Hier wurde das Magnetometer gleich an Ort und Stelle zusammengelötet
und ersten Funktionstests unterzogen, die alle erfolgreich verliefen. Seitdem hat sich SAM zu einem tollen Projekt entwickelt, das ich nicht mehr missen möchte.
An dieser Stelle nochmals vielen Dank für die tolle Arbeit von Dirk und Karsten.
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